Studiengang Sozialpädagogik HF

Diplom Höhere Fachschule

Bei der Wochenendplanung reden alle durcheinander, sind sich nicht einig und eine Bewohnerin meldet sich gar nicht zu Wort. Die zuständige Sozialpädagogin, der Sozialpädagoge moderiert die verschiedenen Bedürfnisse und bindet in einer Wohngruppe alle gleichermassen ein. Sozialpädagogische Begleitung findet in verschiedenen Arbeitsbereichen statt und berücksichtigt die vielfältigen Lebenslagen der Klienten. Mit analytischer, systemischer Denkweise und der Verwurzelung in der Praxis unterstützen Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen die Entwicklung und Integration von Menschen, deren selbständige Lebensgestaltung erschwert oder gefährdet ist. Sozialpädagoginnen, Sozialpädagogen lernen, sich in der Ausgestaltung ihres Auftrages an Theorie und Handlungspraxis zu orientieren.
 

  • Soziale Organisationen für Menschen
  • Migrationsbereich bzw. bei der Integration von Flüchtlingen
  • Straf- und Massnahmenvollzug
  • Selbsthilfeorganisationen
  • Soziale Projekte
  • Aufsuchende Soziale Arbeit
  • Sozialpädagogische Familienbegleitung
  • Assistenzdienste und Beratungsstellen
  • Freizeitzentren, Jugendtreffs und weitere Einrichtungen für Kinder

Studierende setzen die gelernte Theorie fortlaufend bei ihrer Arbeit in die Praxis um. Sie sind befähigt, das erlernte Fachwissen einzusetzen und sind in der Lage, die systemische Denkweise anzuwenden.
Studierende kennen sich im rechtlichen und politischen Umfeld aus und
beziehen dieses in die sozialpädagogische Arbeit ein. Sie können die eigene
Person, die berufliche Identität sowie die Wirkung ihres eigenen Handelns
reflektieren. Die Studierenden sind in der Lage, begleitete Menschen aus der Abhängigkeit hin zur Mündigkeit sowie Eigenverantwortung zu führen und ihnen zur Einbettung in sozialräumliche Netzwerke zu verhelfen.

Berufsleute, welche Menschen in schwierigen Lebenssituationen bei der Bewältigung und Gestaltung des Alltags und der Freizeit begleiten wollen. Sie arbeiten in (teil-)stationären und ambulanten Einrichtungen und unterstützen Kinder, Jugendliche oder Erwachsene mit psychischen, sozialen, geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen.

Regel-HF

  • Einstiegsqualifikation: Anerkannter, mindestens dreijähriger Berufsabschluss (mit EFZ) oder Mittelschulabschluss (Matura, Fachmittelschulabschluss, Fachmatura)
  • Mindestens 50%-Anstellung als Sozialpädagogin respektive Sozialpädagoge in Ausbildung
  • Vor der Ausbildung: Vorpraktikum/Berufserfahrung im sozialpädagogischen Bereich von mindestens 800 Stunden (ca. sechs Monate bei 100%-Anstellung)
  • Bewerbende mit rein schulischer Ausbildung müssen mindestens ein Jahr berufliche Praxis innerhalb oder ausserhalb des Sozialbereichs nachweisen.
  • Bestandenes Aufnahmeverfahren
  • Praxisempfehlung

Anschluss-HF

  • Anerkannter Abschluss als Fachperson Betreuung (mit EFZ) oder in Kleinkinderziehung, Behindertenbetreuung, Betagtenbetreuung oder Sozialer Lehre
  • Zulassung auch möglich für Diplomierte Sozialbegleiter/innen (FA) und Diplomierte Arbeitsagogen (HFP)
  • Zulassung möglich für Personen mit einem Abschluss an pädagogischen Hochschulen inkl. seminaristischer Ausbildung oder Hochschulen für Heilpädagogik und 800 Stunden Praktikum im sozialpädagogischen Bereich
  • Mindestens 50%-Anstellung als Sozialpädagogin respektive Sozialpädagoge in Ausbildung
  • Bestandenes Aufnahmeverfahren
  • Praxisempfehlung

Die Ausbildung an der Höheren Fachschule für Sozialpädagogik ist eine duale
Ausbildung und findet zur Hälfte in einem anerkannten Praxisausbildungsbetrieb statt. Studium und Praxis ergänzen sich in der Ausbildung optimal. Agogis legt Wert auf engen Praxisbezug sowie intensive Kooperation mit Praxisinstitutionen. Das Studium fördert die Reflexion des beruflichen Handelns der Studierenden sowie ihr methodisches und interdisziplinäres Arbeiten.Wo sinnvoll, nutzt die Ausbildung Synergien mit dem benachbarten Bildungsgang Kindererziehung HF. Dies, indem teilweise gleiche Kompetenzen und Inhalte erarbeitet werden.

Regel-HF: dreijährige Vollzeitausbildung in Studium und Praxis

  • Insgesamt 5'400 Lernstunden
  • 72-75 Lerntage pro Jahr, Präsenzunterricht, dezentrale Lerntage in Gruppen, selbständiges Lernen und virtuelles Lernen
  • Jedes Jahr Klassen in Zürich, St. Gallen, Olten und Basel
  • Beginn im August
     

Anschluss-HF: zweijährige Vollzeitausbildung in Studium und Praxis

  • Insgesamt 3‘600 Lernstunden
  • 72-75 Lerntage pro Jahr, Präsenzunterricht, dezentrale Lerntage in Gruppen, selbständiges Lernen und virtuelles Lernen
  • Jedes Jahr Klassen in Zürich, St. Gallen und Olten
  • Beginn im August

Die Studiengänge nutzen den Klassenunterricht in konstanten Lerngruppen.
Zudem bedienen sie sich dem Blended Learning und dem Selbststudium.

Die Praxisausbildung wird in einem anerkannten Praxisausbildungsbetrieb durchgeführt. Das Anstellungspensum als Sozialpädagogin respektive Sozialpädagoge in Ausbildung beträgt mindestens 50%. Agogis empfiehlt ein Arbeitspensum von 60% in einem der Ausbildung angemessenen Verantwortungsbereich.

Kriterien für Praxisinstitutionen zur Beurteilung der Berufseignung

Das Studium führt zum anerkannten Abschluss «dipl. Sozialpädagoge/Sozialpädagogin HF».


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Anmeldung und Aufnahmeverfahren

Wir nehmen Ihre Anmeldung für die Studiengänge Sozialpädagogik HF mit Ausbildungsstart im Sommer 2022 bis 03.01.2022 entgegen.

Kriterien für Zulassung zum Aufnahmeverfahren und Vergabe der Studienplätze
 

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