Lehrgang Job Coaching

Vorbereitungslehrgang auf die eidgenössische Berufsprüfung

eidgenössischer Fachausweis

Ein Akquisengespräch mit einem potentiellen Arbeitgebenden steht bevor, ein ratloser Klient hat die Hoffnung aufgegeben, in der Arbeitswelt Fuss zu fassen: Alltagssituation in der Arbeit eines Job Coach. Als Brückenbauer verfügen sie über Einfühlungsvermögen und eine motivierende Art für Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt. Im Lehrgang wird nach dem fortschrittlichen Modell Job Coaching – Supported Employment gearbeitet und dessen Auswirkung auf eine gelingende Integration in den Stellenmarkt beleuchtet.
 

Job Coaches bieten ihre Dienstleistungen als Angestellte in Organisationen und Unternehmen oder als Selbständigerwerbende auf Auftragsbasis an. Sie begleiten Menschen, deren Zugang zum beziehungsweise Verbleib im allgemeinen Arbeitsmarkt aus verschiedenen Gründen erschwert ist.

  • Menschen mit Beeinträchtigung
  • Menschen mit einer Suchtproblematik
  • Menschen mit Migrationshintergrund
  • Menschen im Straf- und Massnahmenvollzug
  • Jugendliche mit Unterstützungsbedarf
  • Stellensuchende
  • Sozialhilfebezügerinnen und Sozialhilfebezüger

Teilnehmende reflektieren eigene Arbeitsweisen und integrieren gewonnene
Handlungskompetenzen sowie kreative Lösungsansätze in den Arbeitsalltag.
Sie lernen in kritischen Situationen konstruktiv zu unterstützen. Teilnehmende sind in der Lage, Arbeitsplätze zu akquirieren und zu Arbeitgebenden ein vertrauensvolles Verhältnis aufzubauen und tragen zum Aufbau und der Pflege
eines Netzwerkes rund um die Arbeitsintegration bei. Sie verfügen über kommunikative Kompetenzen und sind fähig zur interdisziplinären Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Anspruchsgruppen unter Berücksichtigung der verschiedenen Bedürfnisse.

Mitarbeitende im Berufsfeld der Arbeitsintegration – Job Coaches, Eingliederungsberatende, Personalfachleute, Integrationsabeauftrage von Gemeinden, Stellenvermittler, Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen – oder Quereinsteigende, die ihr Praxiswissen erweitern möchten, damit sie Klienten, Klientinnen professionell und gezielt begleiten und sich im interdisziplinären Arbeitsumfeld fachlich positionieren können.

  • ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis EFZ, eine gymnasiale Maturität, eine Fachmaturität oder eine gleichwertige Qualifikation
    und

  • mindestens 2 1/2 Jahre Berufserfahrung, davon eine halbjährige Tätigkeit im Bereich berufliche Integration mit einem Beschäftigungsgrad von mindestens 60%

Die Zulassung zur Berufsprüfung regelt die Qualitätssicherungskommission zur Berufsprüfung in ihrer Prüfungsordnung und Wegleitung. Es werden vier Jahre Berufserfahrung, davon zwei Jahre einschlägige, zu 80% verlangt.

In der Ausbildung werden unterschiedliche Lernformen wie digitale Medien, lebendige Bildungsimpulse im Klassenunterricht, Gruppensetting und individuelle Coachings eingesetzt. Der Lehrgang arbeitet mit ausgewiesenen Fachpersonen aus dem Sozialbereich und stellt somit den Bezug zum Alltag und den Transfer in die eigene Praxis sicher.

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Dauer

  • Zeitrahmen  ca. 1 Jahr
  • Präsenzunterricht 162 Stunden
  • Selbstlernzeit  108  Stunden
  • Supervision 12 Stunden

Die Kosten belaufen sich auf:
CHF 6'930.– für Agogis-/INSOS-Mitglieder
CHF 7'700.– für alle übrigen Teilnehmenden
Zusätzliche Kosten für Literatur und Lernmaterial: ca. CHF 300.–.

Anrechnung von Vorleistungen
Sofern Sie ein Zertifikat in Arbeitsagogik von Agogis oder ein eidgenössisches Diplom in Arbeitsagogik (HFP) besitzen, profitieren Sie von einer Schulgeldreduktion von CHF 550.–.

Der Lehrgang schliesst mit einem Zerfikat von Agogis ab. Dieses dient ausserdem als Zulassung zur eidgenössichen Berufsprüfung, die zum Titel "Job Coachin/Job Coach mit eidgenössischem Fachausweis" führt.

Infoveranstaltungen

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Bildungsadministration

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