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Inhalt
Gleichstellungs- und Genderfragen
Gender- und Gleichstellungsthemen betreffen sowohl die Bildungsangebote von Agogis als auch die eigene Organisation.
Fragen des Zusammenlebens, des gesellschaftlichen Frauseins / resp. Mannseins, der Kommunikation zwischen und innerhalb der Geschlechter, Macht- und Gerechtigkeitsaspekte sind für eine Bildungsorganisation von grosser Bedeutung.
Die Gender- und Gleichstellungsarbeit von Agogis orientiert sich an gesetzlichen Vorgaben des Bundes, am Aktionsplan des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT), an den Qualitätsstandards zur Gleichberechtigung des Bildungsrates des Kantons Zürich, sowie an allgemeinen Entwicklungen zur Förderung von Genderwissen und der Umsetzung von Gender-Mainstreaming.
Kadermitglieder und Dozierende von Agogis sind sensibilisiert für die Genderfragen und haben sich in verschiedenen Sequenzen mit der Konkretisierung der Gleichstellung im Arbeitsalltag befasst.
- Im Unterricht der HFS Agogis werden in allen Unterrichtsthemen die Genderaspekte als Querschnittsperspektiven behandelt.
- In der Eignungsabklärung für die Höhere Fachschule für Sozialpädagogik wird das Verfahren gendergerecht gestaltet, d.h. eine Expertin und ein Experte bilden immer ein Team, das die Befragung durchführt. Expertinnen und Experten wurden speziell geschult, um sich ihrer eigenen Geschlechterrollen sowie den Rollenstereotypen von Männern und Frauen bewusst zu werden.
Agogis hat Grundsätze für die sprachliche Gleichstellung formuliert:
(Bezugnehmend auf Empfehlungen der Kommission für Chancengleichheit Zürcher Fachhochschulen und BBT)
- Personenbezeichnungen jeglicher Art sind in allen Texten von Agogis so zu wählen, dass sie Frauen und Männer gleichermassen bezeichnen oder ansprechen.
- Wo Frauen gemeint sind, werden sie explizit genannt. Die maskuline Form einer Personenbezeichnung wird ausschliesslich für Männer verwendet. Geschlechtsneutrale Begriffe vereinfachen manche Texte.
- Geschlechtergerechte Sprache äussert sich auch in den sich auf die Personen bezogenen Pronomen und in der Wortwahl
- Kurzformen und Binnen-I (Mitarbeiter/innen resp.MitarbeiterInnen) werden nur in Formularen, Kurzmitteilungen nicht aber in Arbeiten, Artikeln, Referaten, Broschüren verwendet (Kurzformen müssen grammatikalisch richtig verwendet werden!)
Frauen und Männer, Betreuerinnen resp. Betreuer, Dozentinnen oder Dozenten, die Studierenden, die Mitarbeitenden, Menschen mit Behinderung, Auszubildende
Da in den sozialen Berufen die Männer untervertreten sind, hatte Agogis seit Anfang 2005 ein Projekt laufen mit dem Ziel Männer zu fördern in der Betreuung in sozialen Institutionen, sowohl in Ausbildung als auch im Beruf. Dieses Projekt wurde finanziell unterstützt durch die Stiftung Corymbo und dauert bis Mitte 2006. Schlussbericht
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